Abtenau, Tennengau, Lammertal, Herbst Wandern, Studie Jungbrunnen Berg
Über

Abtenau
Heilwasser

Die Anfänge der
St. Rupertusquelle und Annaquelle

Im Sommer 1863 entdeckte Oberförster Hermann Ringel, welcher gerade am Fuße der „Zwieselalm“ beschäftigt war, durch Zufall die Quelle des Abtenauer Heilwassers. Das etwas salzig-herbe Wasser weckte sofort das Interesse des Kammerdieners des Herzogs, welcher die Gründe rund um die Quelle erwarb und das hochmineralisierte Wasser untersuchen ließ.

Bereits 1871 wurde ein Hotel mit Bädern, das sogenannte „Zwieselbad“ errichtet, welches wiederum 1913 von Peter Robert Badrutt übernommen und auf den modernsten Standard adaptiert wurde. Es wurden damals bereits Inhalationen, Trinkkuren und balneo-therapeutische Anwendungen durchgeführt.  Die Indikationen der Kuren umfassten ein großes Gebiet von Krankheiten, beispielsweise chronische Hautkrankheiten, Rachitis, Gallensteine, chronischer Magenkatarrh und viele weitere.

In den 1930er Jahren erfuhr das Abtenau-Bad seinen Höhepunkt, das Wasser wurde in Flaschen abgefüllt und sogar über die Grenzen hinaus exportiert.
Wie so viele Heilbäder und Kurhäuser fiel auch das Abtenauer Bad dem Krieg zum Opfer und geriet zusehends in Vergessenheit.

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Leben ist Bewegung

Zertifizierte Wanderwege, ausgeschilderte Lauf- und Nordic Walking-Wege und Themenwege – all das hat Abtenau im Tennengau mit großer Vielfalt zu bieten. Wie aus der Studie ersichtlich ist, werden das Gleichgewicht und die Gehgeschwindigkeit durch das Wandern im kupierten Gelände um ein Vielfaches verbessert. Allein in Abtenau gibt es ein Wanderwegenetz von über 300 Kilometer. Außerdem bietet das größte Almgebiet Österreichs, die Postalm, verschiedenste Rundwege mit unterschiedlichen Steigungs- und Schwierigkeitsgraden.
Um das Angebot bestmöglich abrunden zu können, sind auch einige Gesundheitswege und ein Motorikpark für die Zukunft geplant.

Rundum gesund in Abtenau

Leben im Einklang der Natur ist der Region sehr wichtig. Daher wurde auch ein Kräuter-Wasser-Erlebnisweg am Dachserfall eröffnet. Nach der Wanderung, welche direkt am Ursprung des Wasserfalls vorbeiführt, sorgt die natürlich angelegte Kneippanlage für die perfekte Abkühlung. Das nach Pfarrer Sebastian Kneipp benannte Behandlungsverfahren fördert die Durchblutung und reguliert den Bluthochdruck.

Das Thema Wasser ist in der Region stark verankert und wird durch die Schaffung der neuen Infrastrukturen und Angebote zu einem neuen touristischen Zugpferd der Region.

Den Einheimischen in und rund um Abtenau ist das Wissen um die gesundheitliche Wirkungskraft des Abtenauer Heilwassers nie verloren gegangen, daher nutzen sie es seit jeher für ihre eigene Gesundheit, sei es für Prävention oder Heilung.

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Ergebnisse
Abtenauer Heilwasser

Das Baden im hochmineralisierten Wasser von Abtenau führt dazu, dass die Anzahl der T-Helferzellen ansteigt (p= 0.011) und am ersten Nachuntersuchungstermin (Tag 60) ein Maximum erreicht. Bei den zytotoxischen T-Zellen ist eine zeitliche Dynamik zu beobachten (p=0.005). Betrachtet man das Verhältnis der T-Helferzellen zu den zytotoxischen T-Zellen wird auch hier am Tag 60 eine Verbesserung sichtbar (p=0.015). Mit zunehmendem Alter wird das Verhältnis von T-Helferzellen zu zytotoxischen T-Zellen kleiner.

Wirkung Abtenauer Heilwasser, Jungbrunnen Berg Studie

Effekte des Abtenauer Heilwassers
auf die T-Helferzellen

Innerhalb der „jungen-reaktiven“ T-Helferzellen kann zwischen naiven T-Helferzellen und Gedächtniszellen unterschieden werden:

  • Auf den ersten Blick scheint das hochmineralisierte Wasser keinen Einfluss auf diese Zellgruppe zu haben. Betrachtet man jedoch Frauen und Männer getrennt, wird ein Gendereffekt sichtbar (p= 0.030). Frauen zeichnen sich mit einer höheren Anzahl an naiven T-Helferzellen aus, welche im Verlauf der Studie steigen (p= 0.033).
  • Das Baden im Heilwasser von Abtenau in Kombination mit Bergwandern hat keinen Einfluss auf die Gedächtniszellen. Auch auf das Verhältnis zwischen T-Helfer Gedächtniszellen und naiven T-Helferzellen ist kein Effekt zu beobachten.

Effekte des Abtenauer Heilwassers auf die zytotoxischen T-Zellen

Innerhalb der Gruppe der „jungen-reaktiven“ zytotoxischen T-Zellen gibt es wieder Untergruppen: die naiven Zellen und die Gedächtniszellen.

  • Bei den naiven zytotoxischen T-Zellen ist zwar eine zeitliche Dynamik zu beobachten, diese erreicht aber keine statistische Signifikanz. Betrachtet man Frauen und Männer getrennt, zeigt sich wie bei den T-Helferzellen ein Gendereffekt (p= 0.039). Frauen bilden mehr neue naive zytotoxische T-Zellen als Männer.
  • Das Baden im hochmineralisierten Wasser von Abtenau hat keinen Einfluss auf die zytotoxischen Gedächtniszellen und das Verhältnis von Gedächtniszellen zu naiven Zellen.

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